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Jetzt is hier wirklich Schluß
6.1.2012 von margy.
Geschrieben in Elterninitiative, verzögerte Wahrnehmung, Fragen, Ausfahrt, Helfen, Unterwegs, Traum, neurologie, Atmung, Licht, Wahrnehmung, Spiritualität, Daniel, Durchgangssyndrom, Nygastasmus, Zitat, Eltern, Rente, Koma, Visionen, Motivation, Reichenbach, Inklusion, Botox, Krankenhaus, Ranch, Behindert, Blutdruck, Sorge, Risiken, Zentrales Nervensystem, Medikamente, Hirnschädigung, Verein Vital, Religion, Thalamus, Gesicht, Selbsthilfegruppe, Wesensveränderungen, Muskulatur, Musculus iliopsoas, Gefühl, eine Geschichte, Koordination, Kleinhirn, Spastik, Linkhinweis, Gedanken, Ergotherapie, Charakter, Gefühlsbeschreibung, Knie, Muskelverkürzungen, schlaffe lähmung, Logopädie, Neuronen, Hirnzellen, Akzeptieren, rauchen, Hirnblutung, Lähmung (parese), Gehirn, Kur, Gewicht, Nervenschmerzen, WG, Anatomie, rauschen, margys Welt, Tagebuch | Keine Kommentare »
Realitätsverlust
1.1.2012 von margy.
Ich wünsch ein gesundes neues Jahr. Und ich muss noch was schreiben als unverbesserlicher Optimist.
Gestern hat´s wieder jemand gesagt: du leidest ja an Realitätsverlust.
Ich leide nicht darunter, wenn dann genieße ich ihn.
Aber Realität ist doch auch eins, dass diese ganzen politischen und ökonomischen Wirren eine Ursache darin haben dass Widersprüche sich zuspitzen und eben eine Entwicklung machen, die wir noch nie hatten. Also gibt es auch keine Lösungsschablonen.
Wie schrieb der alte Engels schon: „Wiedersprüche sind die Triebkraft der Entwicklung.“
„Normalerweise“ hätten diese Wiedersprüche sich immer weiter zugespitzt und irgendwann in einem Krieg oder ner Revolution gelöst. Aber Revolution geht nicht weil die Fronten nicht klar sind und so richtig Krieg könn wir uns auch nicht leisten weil wir uns dabei auch gleich selbst in die Luft sprengen können.
Also sollten wir das schon ZUSAMMEN irgendwie hinkriegen.
Die alten Wege nicht gehen ist auch ganz schön.
Und dabei vielleicht ein bissel positiv den Realitätsverlust genießen.
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Zum Ende
31.12.2011 von margy.
Hier kommen nach so gut wie jedem Krankenhausaufenthalt die gleichen Worte.
Ich hab fast ausschließlich gute Erfahrungen im Helios Klinikum Plauen gemacht.
Freundliche Schwestern und Pfleger und kompetente Ärzte.
Und dann kommt wieder das leidliche Thema: „Klinikkritiken um Internet“.
Warum sind diese Klinikkritiken immer so negativ?
Die Hauptursache liegt darin, dass negatives gern mitgeteilt wird weil man auf der Suche nach Anteil ist, positives aber als normal hingenommen wird.
In den letzten Jahren hat sich außerdem auch viel verändert und man sollte schon mal auf das Datum gucken. Denn was einmal veröffentlicht ist bleibt meistens im Internet stehen.
Und zum Jahresende sind es auch fast die gleichen Worte.
Wieder eins geschafft mit guten und schlechten Erlebnissen, obwohl bei einem wohl unerschütterlichen Optimisten wie mir die guten Erlebnisse die schlechten bei weitem schlagen.
Viele Gute mit dem Verein Vital, hab wieder Nähe zu meinem ehemaligen Publikum in der Ranch gefunden, viele neue Leute kennengelernt und wieder Aufgaben übernommen.
Fast nichts geht ohne Hilfe, doch die Hilfe ist da, man muss sie nur annehmen.
Wenn viele im Kleinen helfen wird daraus Solidarität.
Geld geben ist eine Sache, doch langsam verändert sich in den Köpfen etwas.
Mit jeder Handreichung, die Normalität wird kommen wir etwas weiter zu einer solidarischen Gesellschaft.
Wenn sich auf der Geldseite der Reichtum auf immer weniger Personen verteilt müsste die immer mehr freiwillig abgeben um das Gemeinwohl zu stützen.
Das ist aber nur eine Seite.
Ein immer größerer Teil der Bevölkerung immer mehr freie Zeit und Arbeitskraft hat so sollte sie die auch immer mehr in den Dienst des Allgemeinwohls stellen.
Das betrifft nicht nur den Dienst für Behinderte, sondern auch die freiwillige Feuerwehr und vieles andere auch.
Insofern wunderbrauchbares 2012.
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Viel Wissenschaft und viel reden
25.12.2011 von margy.
Ab und zu höre ich: „Mach nicht aus allem eine Wissenschaft!“
Paar Fakten:
Erstens war der letzte Allroundwissenschaftler, also einer der das Wissen seiner Zeit annähernd in der Birne hatte Leonardo da Vinci und der ist schon ein paar hundert Jahre tot. Seit dem gibt es nur noch Wissenschaftler in Spezialisierung.
Zweitens haben wir erst letztens wieder festgestellt, dass man in der deutschen Sprache mit wenigen Wörtern viel aussagen kann. Darum gibt es in der deutschen Sprache auch so viele Wörter. Und wenn die nicht ausreichen gibt es ja auch noch Fremdworte.
Also ist es angebracht sich konkret auszudrücken.
Das ist aber nur dann möglich wenn einem das richtige Wort im richtigen Moment einfällt.
Damit habe ich aber meine Probleme.
Mir fällt zwar oft ein Pseudonym ein, doch ich habe immer den inneren Eindruck ich müsste immer etwas erklären, und zwar was ich meine.
Darum rede ich so viel.
Und nun sind wir wieder bei den Wissenschaften.
Um Wissenschaft einer breiteren Masse nahe zu bringen hat man die Populärwissenschaft erfunden.
So ein populärwissenschaftlicher Beitrag erzählt dann in einer Dreiviertelstunde für was der Wissenschaftler eine A4-Seite Formeln geraucht hätte.
Was auch wirklich keine Sau versteht.
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Überall Schnittstellen und Querverweise
23.12.2011 von margy.
Man (das heißt ich) fängt ganz langsam an das wirkliche Leben ganz langsam unter den gleichen Gesichtspunkten wie das Leben im Netz zu sehen.
Suchmaschinen suchen nach Querverweisen zu bestimmten Themen im Netz, vor dem Rechner ist es genau so.
Zum Beispiel werden sich einige fragen: Warum war der in der letzten Zeit ein paar Mal in der Zeitung?
Das alles ist Ergebnis von Schnittstellen und Querverweisen. Hat auch eine entsprechende Vorgeschichte, die ich nur anreißen kann. Man wird gleich sehen warum.
Vor ungefähr einem anderthalben Jahr eröffnete ich meine Facebook-Seite bald darauf kristallisierte sich eine Lesergruppe aus meinen Kontakten, die man dort als „Freunde“ bezeichnet heraus welche meine Beiträge lasen.
Diese Gruppe besteht aus Leuten die ich im realen Leben kenne oder kannte und einem Teil derer „Freunde“, was die Gruppe nicht klein erscheinen lässt.
Aus diese Gruppe entstammt ein gewisser Frank T.
Dieser ist liiert mit einer Nancy D., was viele Querverweise beinhaltet, zwischen all diesen Leuten.
Die Zahl wird noch viel größer wenn man dazurechnet dass meine Mutter und ich zur Selbsthifegruppe Hirngeschädigter Plauen gefunden haben woraus wiedeum sich der „Verein Vital“ ursprünglich zum Teil rekrutierte.
Dieser Verein organisierte einen Aktivtag in dessen Vorbereitung es ein Telefongespräch gab zwischen mir und der im Verein Angestellten Stefanie W. und nun kommt alles zusammen, denn im laufe dieses Gesprächs kam mir der Gedanke, sie solle sich mal über den auch als Ultrasportler bekannten Frank T. schlau machen und ihn kontaktieren weil der wiederum viele Kontakte habe. Der wiederum zeigte sich mehr als interessiert und lies seine Kontakte spielen zur „Freie Presse“ als Regionalzeitung sowie zum VFC.
Wenn man sich die Verzweigung, was man auch statt Vernetzung sagen kann wie einen Baum vorstellt ist das nur ein Ast und der Baum ist schon mächtig hoch denn seine Wurzel hat er in der Geburt.
Wenn man nur von mir den Ast „Ranch“ der bis ins Jahr 1974 zurückreicht und den Ast „Vital“ nimmt deren Äste wie durch ein unsichtbares Spinnennetz von Ereignissen miteinander verwoben sind wäre die Zahl der Querverbindungen immens hoch.
Weiter will ich gar nicht rechnen. Da kennt man noch Diesen und Jenen und mit Dem hatte man auch schon mal zu tun.
Und sie alle haben ihren eigenen Baum mit Ästen und Zweigen, die mit den anderen Bäumen durch unsichtbare Sinnennetzt verbunden sind.
Wer also im richtigen Moment am richtigen Platz ist oder die richtige Verbindung knüpft kann richtig was bewirken, was auch auf der negativen Linie geht.
Aber wir waren ja beim Thema Zeitung gewesen.
Wenn man sich dann in die Öffentlichkeit stellt, wenn man es denn kann, dann ist man stellvertretend für andere dort.
Denn es gibt einige, sogar viele Andere die auch dort stehen müssten es aber nicht können.
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Ranch
20.12.2011 von margy.
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Ranchmugge
20.12.2011 von margy.
Viele kamen am Samstag Abend mit der Aussage wie schlimm doch mein Schicksal sei. Was ich wiederum nicht behaupten kann, so wie ich meine Lage akzeptiert habe.
Ich habe kein Problem mehr damit Probleme zu haben.
Da kommt wieder der Hobbysoziologe durch und haut eine seiner provokanten Thesen raus, welche lautet „Wer eine (gutbürgerliche Erziehung) genossen hat, hat Probleme damit Hilfe anzunehmen“.
Vielmehr sehe ich meine Aufgabe jetzt auch darin Berührungsängste zu überwinden, die nicht von meiner Seite kommen.
Es ist wirklich so, dass man meistens einen Zettel mitnehmen muss, wo das Wort: „Hirngeschädigt“ draufsteht, um sich selber daran zu erinnern, so normal ist das alles für einen geworden.
Die meisten haben aber begriffen, dass man eigentlch innen drin ziemlich normal geblieben ist.
Ich habe auch gedacht: Wenn ich die Gelegenheit habe dann warne ich alle die ein riskantes Leben führen.
Jetzt ist die Gelegenheit da und ich tu´s nicht, weil ich begriffen hab dass es eigentlich eine Form von Freiheit ist, ein riskantes Leben auf eigene Verantwortung zu leben, welche ich mir rausgenommen habe, welche ich aber auch Anderen zugestehen sollte.
Wenn einer Fragen hat soll er fragen.
Trotz, und eigentlich auch wegen der kleinen Pannen war das am Samstag ein gelungener Abend.
Von meiner Seite würde ich mich darüber freuen wenn im Herbst nächstes Jahr vielleicht eine ganz normale Mugge Hinz & Kunz / Margy zustande käme.
Ich danke den Bands “Landluper“, „Hinz & Kunz“, „SL-Team“ und den Hobbymusikern vom Goetheplatz und allen die Gestern da gewesen sind. Na und Borrmi ganz im Besonderen auch für das Ende. Steffen Krebs vom „Musikmarkt“ der die PA gestellt hat und den Technikern Jörg und Andreas vom „Schichtwechsel“.
Es ist ein Reinerlös von 1015€ entstanden. Das Geld wird während der Woche übergeben.
Es kommt dem Verein Vital zugute.
Es ist auch ein Film in Vorbereitung.
l.g.Margy
Und was die drei Weihnachtsverantwortlichen betrifft (wie Hofi sie genannt hat) so schreib mer das alles um und es endet nun:
… und das Christkind, der Weihnachtsmann und auch der Santa Klaus,
kommen am Freitag wieder aus dem Krankenhaus raus,
und somit fällt Weihnachten nun doch nicht aus.
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Goldbeck Bau
17.12.2011 von margy.
Wenn einer hilft ist das schon was, doch bei vielen kommt ganz schön was zusammen.
Gestern waren wir bei „Goldbeckbau“ in Treuen und da hat die gesamte Belegschaft auf ihr Weihnachtsfresspäckchen verzichtet und stattdessen das Geld an gemeinnützige Vereine gespendet.
Dieses Jahr hat es auch den Verein Vital getroffen.
Dazu noch zwei Kinderprojekte in Grünbach und Zwickau und ein Eltern/Kind Heim in Leipzig.
Insgesamt konnten dadurch 10000 € zusammengebracht werden, von denen wir 3000€ erhielten.
Dafür bedanken wir uns bei der Belegschaft von Goldbeckbau.
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Reha-forum Schlaganfall
13.12.2011 von margy.
Ich war gestern auf einer Veranstaltung der Stiftung Schlaganfallhilfe, dem Rehaforum Schlaganfall gewesen.
Teil 1:
Der Vortrag des Prof. Dr. Reichelt aus Zwickau, der mehr als ausreichend bebildert war, hat mich dazu gebracht meine Meinung in Sachen Botox zu überdenken.
Demnach wird Botox gespritzt um die Nervenverbindung zum Gehirn bei durch Spastik zu stark kontraktierter, also angespannter Muskulatur zu unterbrechen, nicht um die betreffende Muskulatur zu lähmen.
Dadurch wird die betreffende Muskulatur in einigen fällen Schmerzärmer, in anderen Fällen erst therapierbar.
Die Bebilderung zeigte Fälle bei denen das Verfahren mehr als sinnvoll war, da konnte man meinen Fall als Leichtgewicht bezeichnen. Dort gab es schon Wunden oder waren Fingernägel in die Handmuskulatur eingewachsen oder Glieder wie Schultergelenke durch kontraktion des Brustmuskels verdreht und sehr schmerzhaft nach vorn gezogen.
Der gesamte Arm wird dadurch Bewegungsunfähig.
Es kommt also auf die Verhältnismäßigkeit an ob man dieses Verfahren anwendet.
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Schlag auf Schlag
13.12.2011 von margy.
Am letzten Samstag war schon wieder eine Weihnachtsfeier. Diesmal beim 1.FC Ranch.
Da gabs auch Generalprobe für nächste Woche. Ich hab ein bischen mitgemacht.
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17 Fest für Behinderte
10.12.2011 von margy.
Einige haben es noch drin, das Bild von dem still auf seinem Sofa sitzenden Behinderten der den lieben langen Tag vor sich hin starrt.
Das es auch ganz anders sein kann hab ich gestern beim „17. Fest des Förderkreises der Karl Theodor Golle Schule Syrau“ in der Festhalle Plauen erlebt.
Stimmung und gute Laune mit einem gestalteten Programm, Musik von der Band „Minimax“ und „Christian Gebhard“ den man manchmal zwischen all den Leuten gar nicht sehen konnte.
http://www.golle-schule-syrau.de/
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Weihnachtsfeiern
9.12.2011 von margy.
Ich hab ein neues Hobby, auf Weihnachtsfeiern gehen. Hat nur den Nachteil, dass im Januar wieder Schluss ist.
Na macht nix, vielleicht gibt’s Illegale, wo der Weihnachtsmann nichts von weis.
Mal sehen auf jeden Fall muss ich paar Bilder veröffentlichen, bevor ich zur nächsten Weihnachtsfeier losdüse.
Geschrieben in Hirnschädigung, margys Welt, Selbsthilfegruppe, Gedanken | Keine Kommentare »
Nur ein Wort?
8.12.2011 von margy.
Ich frag mich echt wieso viele solche Probleme mit dem Wort „Inklusion“ haben.
Von wegen neues Wort kann es ja nicht sein.
Jedem begegnet das Wort manchmal mehrmals am Tag bei fast jeder Preisauszeichnung: „incl. MwSt.“
Inclusive der Mehrwertsteuer hier inklusive aller Eigenschaften der Menschen da, da ist ja nix neu.
Da ist es schonetwas befremdlich solche Mitteilungen zu lesen:
(25.11.2011
Pressemitteilung: Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention: KMK verweigert Führungsrolle bei Inklusion in der Schule
Berlin - Anlässlich der heute veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zur sonderpädagogischen Förderung “Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen” kritisierte die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechts-konvention die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz als völlig unzureichend.
“Die Kultusministerkonferenz schafft es zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention nicht, konsequent für ein inklusives Bildungssystem einzutreten und das erforderliche Arbeitsprogramm daraus zu entwickeln”, zeigte sich Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention enttäuscht. Man habe gehofft, die Kultusministerkonferenz übernähme stärker die Führungsrolle bei der Anleitung der Bundesländer, die schulische Segregation behinderter und nichtbehinderter Kinder und Jugendlicher zu überwinden.
mehr )
Das heißt wenn ich das so lese doch nichts anderes als dass die Kultusminister irgend eine Gruppe von umfassender Bildung ausgrenzen wollen.
Wie sagte der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Sozialarbeiter Frank Heinrich vor kurzem in Klaffenbach: „Diese Gesellschaft hat mitunter viel zu viel Balken.“ Da kann ich nur ergänzen und Bretter vor irgendwelchen Köpfen.
Geschrieben in Inklusion, Behindert, margys Welt | Keine Kommentare »
Was ist das, Inkusion?
2.12.2011 von margy.
Wird für einige mal Zeit für einen Crashkurs in Sachen Inklusion.
Inklusion ist ein gesellschaftliches Konzept was das Subjekt, also den Menschen mit all seinen Eigenschaften als Teil der Gesellschaft sieht. Das muss nur noch in die Köpfe rein, ist aber zum Teil schon drin.
Behinderte sind also keine Randgruppe.
Also bei einigen ehemaligen Randgruppen hat sich das schon durchgesetzt.
ca.15% der Gesellschaftsmitglieder haben die Eigenschaft die linke Hand zu bevorzugen. Sie sind voll von der Gesellschaft akzeptiert und ein Teil von ihr.
ca.0,5% der Gesellschaftsmitglieder haben die Eigenschaft sich auf Rädern vorwärts zu bewegen. Diesem Umstand wird in allen Gesellschaftsgebieten Rechnung zu tragen sein.
Ein ziemicher Prozentsatz der Menschen hat kognitive Einschränkungen, zieht also mehr Hinweise in Bildersprache vor.
Und wenn irgendein Umstand einige Menschen zwingen würde auf Händen zu laufen, so müsste man das auch beachten und sie als Teil der Gesellschaft betrachten.
So, nun hab ich´s euch als Hobbysoziologe aber wieder gezeigt.
Geschrieben in Inklusion, Behindert, Verein Vital, Akzeptieren, margys Welt | Keine Kommentare »







